Jasmin wurde am 25.08.1986 in Italien geboren.
Die Schwangerschaft wie auch die Geburt verliefen einwandfrei ohne Probleme; sie
wog bei der Geburt 3359 gr. und war 50 cm groß. Jasmin entwickelt sich sehr
gut, mit 1 Jahr plappert sie ihre ersten Wörter und ist auch schon sauber. Ihre
geistige Entwicklung ist überdurchschnittlich gut.
Mit 3 Jahren geht sie in den Kindergarten ohne Probleme. Sie lernt schnell
kleine Gedichte und Lieder, die sie zuhause gerne vorträgt. Dabei erhält sie
von den Verwandten auch mal ein kleines Trinkgeld. Mit 6 Jahren geht sie in die
Schule und ist von 20 Kindern die beste Schülerin, von den Lehrern erhält sie
nur Lob. Bei Elternversammlungen werden wir sofort nach Hause geschickt, da es
keinen Grund zum Besprechen gab - es war immer alles in Ordnung.
Ab der 4.Klasse wurde auf einmal alles anders: sie vergaß ihre Schulaufgaben
und bückte sich nicht mehr, wenn ihr Sachen runterfielen. Sie war teilweise
abwesend und träumte umher. Nach Rücksprache mit den Lehrern wurde uns gesagt,
es wäre normal, dass Kinder in diesem Alter eine Phase durchmachen - es wäre
die Pubertät. Als sie aber Probleme beim Ein- und Aussteigen aus dem Auto
hatte, wurden wir stutzig und fragten uns immer wieder: was ist passiert ?
Auffällige Krankheiten gab es in der Vergangenheit nicht. Sie hatte die
normalen Kinderkrankheiten wie alle Kinder in ihrem Alter - Mumps, Röteln,
Hustenallergie und Grippe, die alle nach wenigen Tagen und einigen Arzneimitteln
weg waren. Auch einen Biss von einem Hund hatte sie gut überstanden.
Wir gingen mit ihr ein Dorf weiter zum Jugendamt, das sich mit solchen Fällen
beschäftigt. Nach einigen Tests waren auch sie der Meinung, dass etwas nicht in
Ordnung sei und gaben uns einen Termin in der Poliklinik A.Cemelli in Rom. Nach
Blutuntersuchungen und allen anderen Untersuchungen wurde eine
Computertomographie gemacht.
Das Ergebnis war schrecklich: Diagnose MLD.
Wir konnten in diesem Moment mit der Krankheit überhaupt nichts anfangen, denn
bis heute hatten wir davon noch nie etwas gehört. Schon das Wort ´Erbkrankheit´
war für uns fremd, weil man bis jetzt nicht an so etwas gedacht hatte. Aber die
Wahrheit hatte uns eingeholt.
Wir mussten auch schnell begreifen, dass es keine Arzneimittel gibt. Nur zusehen
und auf den Tod warten, das wollten wir auch nicht und darum fingen wir schnell
an, zu suchen, ob es nicht doch eine kleine Möglichkeit gäbe. Und somit sind
wir auf die Homöopathie gekommen - wie wir glauben mit großem Erfolg.
Jasmin ist heute 17 Jahre und wird im August 18 Jahre. Ihr geht es gut, sie ist
ein fröhliches, nettes Mädchen und hat viel Spaß am Leben. Mit wenigen
Einschränkungen geht es ihr wie anderen Kindern in ihrem Alter.
Da die Krankheit mit großer Wahrscheinlichkeit nach einer Gehirnerschütterung
am 31.05.1995 ausgebrochen ist, haben wir sie jetzt fast 9 Jahre aufgehalten und
darauf sind wir sehr stolz. An erster Stelle auf unsere Tochter, die uns sehr
viel Freude macht.
Wir freuen uns schon auf Euch und wenn Ihr Fragen habt, könnt Ihr uns schreiben
oder anrufen.
Viele Grüsse, Jasmin und Eltern
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