Das Einleiten von Axonwachstum nach einer Wirbelsäulenschädigung verbessert Funktionen
Dr. Jeffery Kocsis, Yale University, U.S.A.
In der Vergangenheit hat das Myelin Projekt mehrere Experimente finanziert, um herauszufinden, wie eine Remyelinisierung durch eine Myelintransplantation durchgeführt werden kann. Dr. Jeffery Kocsis und sein Team an der Yale Universität sind führend auf diesem Gebiet. Dr. Kocsis berichtete über signfikante Fortschritte seines Teams im letzten Jahr. Axone sind die Teile der Nervenzellen, die Impulse von einer Zelle zur anderen leiten. Myelinbildende Zellen wickeln die Axone buchstäblich ein, wobei sie eine Isolierschicht bilden. Aber neben der isolierenden Funktion hilft das Myelin auch dabei, die Axone am Leben zu halten und organisiert zu bleiben. Wenn das Myelin geschädigt ist, können die Axone selbst geschädigt sein oder sich sogar zurückbilden. Das Labor von Dr. Kocsis konnte menschliche Knochenmarkszellen genetisch modifizieren (menschliches Knochenmark aus mesenchymalen (embryonalen) Stammzellen (hESZ)), so dass sie ein Protein produzieren, dass dazu beiträgt, dass Nervenzellen und ihre Axone überleben. Bei Ratten haben sie die Axone getrennt, die das Gehirn mit dem Rückenmark verbindet. Dann haben sie modifizierte hESZ an den geschädigten Stellen transplantiert. Sogar ohne die genetische Modifikation waren die hESZ hilfreich für die Nervenzellen, neue Axone zu bilden. Die modifizierten hESZ waren sogar noch besser. Die neuen Axone ermöglichten es den Ratten, einige Funktionen wiederzuerlangen. Diese Studien deuten an, dass modifizierte hESZ hilfreich sein könnten, geschädigte Axone zu reparieren. Das gesamte Dokument zu diesen Experimenten ist im J Neurosci. 2009 Nov 25;29(47):14932 veröffentlicht worden.
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