Stammzellentherapien für MS
Gianvito Martino, San Raffaele Institut, Mailand, IT
Um Multiple Sklerose-Patienten und ihren Ärzten zu helfen, die beste Entscheidung bezüglich Stammzellenbehandlungen zu treffen, stellen Forscher eine Liste von Richtlinien zusammen, die ihnen helfen wird, unter den zur Verfügung stehenden Therapien auszuwählen. 27 Forscher, alles Experten in der Stammzellenwissenschaft und MS, bereiten eine Zusammenfassung des aktuellen Kenntnisstandes auf diesem Gebiet vor. Die Gruppe wird auch Empfehlungen über Wege geben, die exakte Ergebnisse erzielen. Der Bericht wird voraussichtlich Anfang 2010 veröffentlicht und über die Webseiten der Multiple Sklerose-Gesellschaft und des Myelin Projekts veröffentlicht.
Der Gebrauch von Stammzellen ist ein ungeklärtes Gebiet der Medizin. Einige Studien deuten an, dass sie nützlich in der Behandlung von MS sind, andere wiederum zeigen keine Verbesserung.
Eine Vielzahl von Faktoren, z.B. wo die Stammzellen herrühren, und wie sie bearbeitet wurden, können das Resultat beeinflussen. Das eigene Knochenmark und das Nabelschnurblut des Patienten sind die häufigsten Quellen für Stammzellen. Sie können entweder intravenös oder in einigen Fällen direkt über das Rückmark verabreicht werden.
Das Treffen war von den Multiple Sklerose-Gesellschaften verschiedener Nationen organisiert und hat Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates des Myelin Projektes, Gianvito Martino, Institut San Raffaele Institut, Mailand, IT, Dr. Robin Franklin, Cambridge Universität, GB, und Dr. Anne Barone, Salpietrer Hospital, Paris, F. miteingeschlossen.
Die Verbreitung von MS in den U.S.A., Kanada und Großbritanien wird auf größer als 1:700 geschätzt, unter der höchsten weltweit.
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